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Akupunktur

Leitbild Akupunktur

Die Akupunktur ist eine anerkannte und die wohl am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt, die auf eine über dreitausendjährige Geschichte zurückblicken kann. Das Prinzip der Akupunktur besteht darin, an genau definierten Punkten des Körpers einen Reiz zu setzen.

Diese sogenannten Akupunkturpunkte liegen auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In diesen Meridianen fließt die Lebensenergie mit ihren Anteilen Yin und Yang. Ein Ungleichgewicht dieser Energien führt letztendlich zu Krankheiten und Schmerz. Die Behandlung erfolgt durch Einstiche mit sehr feinen, sterilen Einmalnadeln an den Akupunkturpunkten, welche unterschiedlich tief in den Körper eingestochen werden.

Durch eine entsprechende Reizung über die je nach Krankheitsbild bekannten Akupunkturpunkte ist es möglich, auf die unterschiedlichsten Beschwerdebilder Einfluss auszuüben.

Als Leitsatz gilt: Akupunktur kann heilen, was gestört ist. Akupunktur kann nicht heilen, was zerstört ist.

Besonders hat sich die Akupunktur im Rahmen der Schmerztherapie und der Therapie funktioneller Erkrankungen bewährt. Die Akupunktur ist bei ordnungsgemäßer Durchführung relativ nebenwirkungsarm. Schwerwiegende Komplikationen sind bei sachgerechter Durchführung der Akupunktur sehr selten.

Im Rahmen der Schmerztherapie bei chronischem LWS-Syndrom sowie nachgewiesener Kniegelenkarthrose wird die Akupunktur durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


Dr. Harlfinger bei der Akupunktur

Laserakupunktur

Was ist Laserakupunktur?

Die Laserakupunktur ist eine völlig schmerzfreie Alternative zur klassischen Akupunktur mit Nadeln bei gleicher Wirksamkeit. Selbst ängstliche Patienten mit ausgeprägter Angst vor der klassischen Nadelakupunktur und Kinder können damit sehr erfolgreich behandelt werden.

Dabei kommt ein kleines Gerät zum Einsatz, welches in der Lage ist, gebündeltes, gerichtetes Licht einer bestimmten Wellenlänge und Frequenz zu erzeugen. Der Unterschied zu natürlichem Licht besteht unter anderem durch die große Energiedichte. Die Laserenergie  hat  nachweislich heilenden Einfluss auf das Gewebe.

Der Einsatz von Laserlicht in der Akupunktur ist noch ein relativ neues Feld in der ganzheitlichen Medizin, zeigt seitdem jedoch beeindruckende Erfolge. Die Laserakupunktur wurde anders als die klassische Akupunktur, die aus China ihren Weg in die westliche Welt gefunden hat, in Europa entwickelt.

Wie wirkt die Laserakupunktur?

Die Laserakupunktur basiert genauso wie die klassische chinesische Akupunktur auf der Vorstellung, dass der Körper von Energiebahnen, sogenannten Meridianen, durchzogen ist. In diesen Meridianen zirkuliert nach traditionell chinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie Qi mit ihren Anteilen Yin und Yang. Sie sind  als Gegenpole zueinander wirksam.

Ihr Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Durch die gezielte Reizung bestimmter Punkte auf den Energiebahnen können der gestörte Energiefluss angeregt und Blockaden aufgelöst werden. In der klassischen Akupunktur ist dies durch das Nadeln möglich.

In der Laserakupunktur werden die entsprechenden Punkte mit einem Laserstrahl stimuliert. Der Laser gibt seine Energie an die Zellen des Körpers ab und führt damit zu einer energetischen Reizung im Bereich der Meridiane und Organe.

Laserakupunktur: Wann und für wen?

Klassische Akupunktur wie auch die Laserakupunktur sind sehr wirkungsvoll. Es gibt viele Krankheitsbilder, bei denen die Akupunktur Erfolg hat, zum Beispiel Allergien, Heuschnupfen, rheumatische Beschwerden, Probleme des Verdauungstraktes, Kopfschmerzen / Migräne, ständig wiederkehrende Infekte und in der akuten und chronischen Schmerztherapie. Auch bei den sogenannten psychosomatischen Erkrankungen wie beispielsweise Konzentrationsstörungen, Schlafproblemen, Antriebsarmut oder Prüfungsangst ist die Laserakupunktur sehr erfolgreich. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass es eine völlig nebenwirkungsfreie Maßnahme ist.

Jeder Patient kann mit Laserakupunktur behandelt werden. Besonders geeignet ist die schmerzfreie Laserakupunktur für Kinder, Menschen mit Nadelphobien und Schmerzpatienten, deren Empfindlichkeit aufgrund jahrelanger Schmerzen oft erhöht ist.

Neu ist die Laserakupunktur mittels der so genannten Laserdusche welche über mehrere Strahlen eine gesamte problematische Region bestrahlt.

Behandlung von Störfeldern

Die Laserakupunktur wird mittlerweile auch in der Diagnostik angewendet. Insbesondere bei Patienten mit chronischen Beschwerden, welche bisher erfolglos behandelt wurden, stecken oft unterschwellige Prozesse im Körper wie zum Beispiel Entzündungen, die den Organismus so schwächen, dass er nur auf die Therapie nur ungenügend reagiert.

Dem Körper fehlt die Kraft zur Genesung. Diese so genannten Störfelder können Narben, Giftbelastungen, wurzelbehandelte Zähne, chronisch entzündete Mandeln oder auch Nasennebenhöhlen sein. Zur Diagnostik werden dabei bestimmte Punkte im Ohr mit dem Laser gereizt.

Anhand einer speziellen Antwort, zum Beispiel ein tastbarer Pulsreflex, kann eindeutig festgestellt werden, ob und welche Störherde den Organismus belasten. Mit Laserakupunktur der entsprechenden Punkte am Ohr lassen sich die Störherde anschließend gut behandeln.

Die Laserakupunktur und auch die Laserdusche sind eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), die bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Bei genauem Interesse sprechen Sie und gerne an.

 

Anwendungsmöglichkeiten

Bei den diesen Schmerzsyndromen kann es nach spezieller Antragstellung zu einer Bezuschussung durch die Krankenkassen kommen:

  • Kopfschmerz
  • Migräne
  • Rückenschmerz
  • Tennisellenbogen
  • Gesichtsschmerz
  • Gelenkschmerzen
  • Rheumatische Beschwerden, z.B. Fibromyalgiesyndrom

Weiterhin gibt es viele Krankheitsbilder, welche gut auf die Akupunktur ansprechen und von uns als IGEL-Leistungen angeboten werden:

  • Heuschnupfen sowie verschiedene allergische Erkrankungen
  • Asthma bronchiale
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Erschöpfungszustände
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Magen-Darmerkrankungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Schlafstörungen
  • Lähmungen nach Schlaganfall
  • Durchblutungsstörungen

Zu weiterführenden Informationswünschen wenden Sie sich bitte an Dr. Mirco Bauer oder Dr. Sebastian Harlfinger.

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